Erziehungsstil

 

Wir orientieren uns an das KIBIZ Gesetz des Landes NRW und verbinden dieses mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen von Emmi Pikler und Maria Montessori.

Es ist uns wichtig, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus beim Lernen und entdecken seiner Fähigkeiten haben darf. Da wir Menschen ganz individuell sind, haben auch schon die Kleinsten von uns ihre ganz eigene Motivation eigene Fähigkeiten auszuleben. So üben wir keinen Druck aus und das Kind entscheidet selbst, wann es bereit ist verschiedene Materialien zu erforschen, um eben gewisse Fertigkeiten erlenen zu können. Um eine Reizüberflutung von zu vielen Spielzeugen und Materialien zu vermeiden, gibt es in unserer Tagespflege das rotierende Spielzeug. 
Das leben wir schon mit unseren eigenen Kindern und in einem regelmäßigen Abstand werden Spielzeuge ausgetauscht und kommen regelmäßig wieder. Dies beinhaltet ebenfalls, dass uninteressante Spielsachen ganz neu entdeckt werden können. 

In einem geschützten Rahmen entdecken die Kinder ausgewählte Materialien und Bewegungsgeräte. Diese laden dazu ein, das Spiel mit all seinen Sinnen zu entdecken, erforschen und zu erfahren. Wir bieten die Möglichkeit altersentsprechende Herausforderungen selbstständig und mit einem Erfolgserlebnis zu meistern. 
Ganz nach Emmi Pikler möchten wir den Kindern nicht neue Fähigkeiten aufzwingen, sondern seine bereits erworbenen Fertigkeiten bewundern und wertschätzen. 

Auch bei Pflegesituationen ist es uns wichtig dem Kind die ganze Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Jeder Schritt wird hier sprachlich begleitet und wir nehmen dabei Rücksicht auf die verbale und körperliche Kommunikation des Kindes. So kann es sich auf die kommende Situation einlassen und ggf. mitwirken. 
Unsre Handeln machen wir für unser Gegenüber transparent und übergehen das Kind nicht. Eine liebevolle und gesicherte Bindung ist hier ausschlaggebend. Die sprachliche Begleitung unseres Handelns ist uns aber nicht nur in der Pflege ein großes Anliegen. Im gesamten Alltag ist es wichtig, den Kindern konkrete Äußerungen und Erklärungen zu bieten. So bewegen wir uns alle in einem gesicherten Rahmen und können uns orientieren. 

Alle Kinder sind ganz unterschiedlich und individuell. Deshalb möchten wir jedes davon liebevoll in seinem Tun zu begleiten, es wertzuschätzen und die Möglichkeit der Selbstbestimmung zu ermöglichen. Dadurch möchten wir ihr Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit fördern. 

Werte und Normen

 

In einer Gemeinschaft ist es von großer Bedeutung, dass wir einander mit Respekt begegnen. Dafür helfen uns gewisse Werte und Normen. Nur so kann ein gutes Miteinander reibungslos funktionieren. Hierbei sind uns folgende Werte und Höflichkeiten sehr wichtig: 

1. Jedes Kind darf auf spielerische Art Erfahrungen sammeln. 

2. Ein soziales Miteinander bedeutet: einander helfen, unterstützen, teilen, zuhören, aussprechen lassen. 

3. Rücksicht aufeinander nehmen. 

4. Wir sind Tolerant und Achtsam gegenüber anderen. 

5. Wir Begrüßen und Verabschieden uns gegenseitig. 

6. Unterschiedliche Meinungen und Ansichten werden respektiert. 

7. Konflikte werden ausschließlich verbal gelöst. 

8. Wir gehen achtsam mit unserer Umwelt um und verhalten uns Tieren, Menschen, Pflanzen und Materialien gegenüber respektvoll und Verantwortungsbewusst. 

 

Uns ist bewusst, dass unsere Rolle als Tagespflegepersonen hier ganz entscheiden sind, da wir als Vorbilder agieren. Wir leben den Kindern diese Werte vor und sie können sich daran orientieren. 


Urlaub / Erkrankung in meiner Kindertagespflege: 

 

Insgesamt haben wir  30 Urlaubstage und im November teilen wir den Familien unsere Urlaubsplanung für das kommende Jahr mit. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir  grundsätzlich geschlossen und an gesetzlichen Feiertagen bieten wir ebenfalls keine Betreuung an. 

Sollten wir einmal erkranken oder länger ausfallen, stellt das Jugendamt eine Vertretung zur Verfügung. Es ist aber immer empfehlenswert eine eigene alternative Betreuungsmöglichkeit im Hintergrund zu haben.